Martin Grunenwald (BSG Berliner Sparkasse)
Alex Bößwetter (BSG Berliner Sparkasse)
und Reinhard Janz (Schöneberger RV Iduna)

Jede Veranstaltung ist einmalig, so auch die heutige CTF vom RV Iduna

RTFs und CTFs folgen dem immer gleichen Ritual: Anfahrt, Treffen mit dem Vereinsteam, Anmelden, Start, Kontrolle(-n), zurück im Ziel, Abklatschen, Revue passieren lassen, Verabschiedung. Und dennoch ist jede Veranstaltung ein Unikat, auch bei der x-ten Teilnahme. Sie hat eine eigene Besonderheit, hinterlässt einen eigenen Eindruck.

Heute ging es nach Hennigsdorf. Es war kalt, feucht, grau. Die erste Leistung des Tages bestand also schon Mal darin, sich überhaupt zum Start aufgerafft zu haben. Dann ging es rund 30 Mann (dazu gehörten einige Mädels) hoch los durch Forsten und Felder nach Brieselang und zurück. Unsere Führer von Iduna gaben früh bekannt, dass heute langsames Herangehen das Maß der Dinge sein sollte. Der Truppe fröstelte allerdings etwas. So wurde es dann doch etwas schneller, einige Sportkameraden verloren hin und wieder den Anschluss und das Peloton manchmal ein wenig die Orientierung.

Aber das machte nichts. Denn dadurch entstand der besondere Moment der diesjährigen Tour. Wir warteten ein ums andere Mal auf die Nachzügler, auf das Ermitteln der richtigen Richtung oder wir fanden uns abseits der eigentlichen Strecke wieder. Obwohl wir dabei schnell auskühlten oder es wirkliches Cross Country wurde, hat sich niemand beschwert. Die Solidarität in dieser zufällig zusammengewürfelten Gruppe wurde spürbar. Die Stimmung an der Verpflegung war bestens. Wohl auch, weil Idunas Brötchenbäcker Bestware lieferte und diese mit Ei, Käse, Wurst und Kaffee von den Idunen perfekt veredelt wurden. Und so genossen wir wohl die leckersten Brötchen der Saison.

Schließlich ging die heutige Ausgabe wohl nicht als die schnellste in die Geschichte der CTF nach Brieselang ein, aber vielleicht als diejenige, die uns am deutlichsten einen wichtigen Teil des Radsports verdeutlichte – Zusammenhalt. Danke an den RV Iduna.

Kein Marathon, aber auch grobbestollt als Team und mit Spaß unterwegs: Die Marathonis der BSG
(v.l.n.r. Alex, Nadine, Martin und Alain) bereiten sich schon jetzt auf die kommenden Abenteuer 2017 vor.

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