Jürgen Bremer
Jürgen Bremer und Martin Grunenwald
(beide BSG Berliner Sparkasse)

BSG nach 2014 wieder beim Bundesradsporttreffen in Hannover vertreten

Mit Martin, Lothar, Michael und Jockel war die BSG Berliner Sparkasse 2017 wieder beim Bundesradsporttreffen (BRT) in Hannover vertreten.

Letztmalig haben wir an dieser Veranstaltung 2014 in Werne teilgenommen. Dies war damals auch die letzte aktive Veranstaltung von unserem Radsportkamerad Roland. Er ist Anfang des Jahres leider viel zu früh verstorben. Wir tragen ihn im Herzen, bei jeder Ausfahrt.

Unser Sportkamerad Martin ist nur zum Start des BRT am Samstag, den 23. Juli 2017 angetreten, um den Marathon über 212 km zu fahren.

Wenn rote Engel reisen, zieht sich selbst der Regengott zurück

Das restliche Trio reiste erst am Mittwoch in der Frühe bei ausgesprochen schlechter Wetterlage und -prognose an. Tags zuvor waren noch alle Touren wegen ununterbrochenem Regen abgesagt worden. Doch als wir den Start gegen 9:00 Uhr erreichten, hörte es, wie durch ein Wunder, auf zu regnen und es blieb die nächsten vier Tage trocken.

Wenn rote Engel reisen, zieht sich selbst der Regengott zurück.

Die erste Tour, die wir am selben Tag unter unsere Reifen nahmen, führte uns in die Nähe von Celle, nach Eicklingen (118 km) . Hier wurde uns trotz üppiger Verpflegung, zusätzlich noch eine Hochzeitsuppe serviert - mhhhhh - sie schmeckte sensationell.

Tour nach Marienburg, dem Sitz der Welfen

Am Donnerstag ging es auf der zweiten Tour nach Marienburg (111 km) dem Sitz der Welfen, dem ältesten deutschen Adelsgeschlecht. Bei der Streckenlegung musste der Veranstalter kurzfristig improvisieren, da ursprünglich geplante Straßen wegen Hochwassers gesperrt waren. Dabei blieb leider eine ordentliche Ausschilderung auf der Strecke. Dank unserer Erfahrung erreichten wir das Ziel, ohne wesentliche Überkilometer.

Zum Steinhuder Meer: Defekthexe schlug mehrmals zu

Freitag am dritten Tag, radelten wir zum Steinhuder Meer (104 km) . Die Strecke war aus den gleichen Gründen wie Tags zuvor teilweise schlecht bis gar nicht ausgeschildert. Zudem plagte unserem Kameraden Lothar die Defekthexe. Drei Schläuche wurden verschlissen - ohne dass das Problem endgültig behoben werden konnte. Die Folge war, dass wir die zweite Kontrolle erst spät erreichten und die dortigen Vorräte nur noch sehr übersichtlich waren. Zudem verpassten wir auch noch die dritte Kontrolle komplett. Lothar konnte sich trotz Luftverlustes noch ins Ziel retten. Die dortige Servicestelle diagnostizierte diverse Glassplitter in der Decke, die wir drei trotz eingehender Untersuchung übersehen haben!? Was lernen wir daraus? Man kann nicht immer alles finden, gemeinsam sind wir stark und ein Riegel extra in der Trikottasche schadet nie.

Windiger Abschluss nach Hameln

Samstag, an unserem letzten Tag, ging es nach Hameln (108 km) . Wieder eine schöne Tour. Die erste Hälfte mussten wir gegen den Wind ankämpfen, der uns dann aber auf der Rückfahrt vorwärts trieb. So waren wir schon kurz nach 14:00 Uhr im Ziel und konnten gegen 15:00 Uhr dir Heimreise antreten.

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